Unser Griechenlandurlaub 2005
10.9.05
Der Tag der Abreise!
Alle Taschen waren gepackt, nichts wurde vergessen und alles passte ins Auto. Nach einer kleinen Familienverabschiedung starteten wir den Panda und ab ging es in den Urlaub. Die Autobahnen waren schön leer und so gestaltete sich die Fahrt sehr entspannend und ruhig. Einen kleinen Stau, auf der Autobahn in Italien, meisterten wir trotz Müdigkeit locker mit Musik aus dem Radio.

11.9.05
Das Einschiffen!
Nachdem sich der Stau irgendwann auflöste, haben wir einen wunderschönen Sonnenaufgang am Strand von Rimini erlebt! Wir kuschelten uns unter unserer Decke aneinander und beobachteten, wie sich die Farben am Himmel von einem zarten Rosa, in leuchtendes Gold verwandelten. Danach haben wir uns mit Kaffee und etwas Süßem wachgehalten, denn bis zum Einschiffen auf der Fähre in Ancona, hatten wir noch etwas Zeit.
Der Tag war sehr heiß und das Warten in einer langen Schlange von Autos, Wohnmobilen und LKWs war etwas nervig. Wir waren auch mittlerweile an einem Punkt, wo wir im Stehen hätten einschlafen können. Als sich die lange Schlange endlich in Bewegung setzte und wir unseren Platz im Bauch der Fähre zugewiesen bekamen, waren wir sehr froh. Schnell die bereitgelegten Schlafsäcke und die Kamera geschnappt und nichts wie rauf auf Deck. Ein begehrtes Objekt an Bord waren die Liegestühle auf dem Schlafdeck und so sicherten wir uns auch fix zwei davon. Als die Fähre ablegte stellte sich bei uns auch wirklich das Gefühl von Urlaub ein. Obwohl wir hundemüde waren, war die Aufregung doch noch so groß, das wir nicht gleich schlafen konnten. Also haben wir es uns auf einer Liege gemütlich gemacht, uns eine Flasche Wein geteilt, viel geredet und uns auf Griechenland gefreut. Irgendwann konnten wir auch schlafen!

12.9.05
Wasser!
Die erste Erfahrung mit der Herzlichkeit der Griechen haben wir schon morgens an Deck gemacht. Ich kam mit einem sehr netten Mann beim Kaffeetrinken ins Gespräch. Dabei stellte sich heraus, das wir in die gleiche Richtung fahren, wie er mit seiner Familie. Ruck zuck wurden wir seiner Frau und Tochter vorgestellt und dann wurde beschlossen, das wir unbedingt seine Stadt ( Navpaktos) kennen lernen mussten. Des weiteren beschloss er, das wir nicht mit der kleinen Fähre übersetzen, sondern über die neue große Brücke zum Festland fahren. Gesagt, getan! Als wir in Patras von Bord fuhren, wurde die auf dem Schiff erworbene Sirtaki-CD in den CD-Player geschmissen, die Boxen aufgedreht und dann fuhren wir gut gelaunt unseren Fremdenführern hinterher. Dies stellte sich in doppelter Hinsicht als ausgesprochener Glücksfall heraus. Nicht nur, das wir wussten, wo es jetzt lang geht … wir haben festgestellt, das griechische Buchstaben auf Straßenschildern sehr schwer zu entziffern sind, wenn plötzlich die ganze Welt nur noch aus freundschaftlich grüßenden und vor allem laut hupenden Griechen besteht, die natürlich alle wissen, wo sie lang fahren müssen!
Anbei bemerkt: Wir steckten seit drei Tagen in den gleichen Klamotten und hatten bis jetzt noch keine Gelegenheit gefunden, der so ersehnten Körperhygiene nach zu gehen. Verständlicherweise drehten sich all unsere Gedanken nur um WASSER! In Navpaktos steuerten wir deshalb zuerst den Strand an und stürzten uns in die Fluten. Wasser hat noch nie so gut getan, wie an diesem Tag!
Am späten Nachmittag suchten wir uns ein erstes Quartier. Gefunden haben wir es auf einem Traumcampingplatz „Ayannis“ in der Nähe von Itea. Wir schlugen das erste Mal unser Zelt unter Olivenbäumen auf und freuten uns über einen traumhaften Blick aufs Meer.

13.9.05
Die Schlange!
Eine der wertvollsten Anschaffungen für den Urlaub, war unser „Wassererwärmer“ für den Zigarettenanzünder! Mit einer warmen Tasse Kaffee startet man doch viel besser in den Tag.
Während des Frühstücks fing Tommy an griechisch zu lernen. Ein handliches kleines Wörterbuch stellte sich als der Renner für lustige Satzkombinationen, wie zum Beispiel: „Schön sie kennen gelernt zu haben … ich habe mich mehrmals übergeben“ heraus.
Nach dem Frühstück fuhr Tommy in die Stadt um einzukaufen. Sein lustigstes Erlebnis an diesem Morgen war ein „Hühnertransporter“. Der Verkäufer, der den Wagen fuhr, bot über Mikrofon seine Ware an während die Hühner die Köpfe aus ihren Käfigen streckten und anscheinend nicht glauben konnten, das sie wirklich verkauft werden sollten.
Das es in Griechenland auch gefährlich sein kann, musste ich an diesem Morgen erfahren. Ich saß vor dem Zelt und zeichnete grade einen Olivenbaum mit einer übriggebliebenen Olive am Zweig, als ich mich plötzlich beobachtet fühlte.
Mein Blick richtete sich auf etwas, das zwischen einem Steinhaufen (ca. 40cm von meinen Füßen) hervorschaute. Ich fand mich Auge in Auge mit einer Schlange wieder und wusste im ersten Moment nicht, was ich machen sollte. War das Viech nun giftig, oder nicht? Ich verhielt mich ganz ruhig und fing an die Schlange zu zeichnen. Kurz darauf kam Tommy wieder zurück und die Schlange verschwand zwischen den Steinen. An diesem Tag zeigte sie sich noch einmal und so konnten wir sie auch fotografieren. Den Nachmittag verbrachten wir am Strand und mit einem wunderschönen Abendspaziergang in Itea, schlossen wir den Tag ab. Ins Zelt ging ich erst, nachdem die Schlafsäcke nach Schlangen abgesucht waren!

14.9.05
Neptuns Reich!
Dieser Tag stand ganz im Zeichen von Sonnenschein und flüssigem Nass.
Der Strand gehörte uns fast allein, die Sonne glitzerte auf den Wellen und so fand jeder von uns die Art von Entspannung, die er brauchte. Tommy fand seine Ruhe beim lesen und ich fand meine, indem ich mich von den Wellen tragen ließ. Ich war übrigens nicht die einzigste, die auf den Wellen schwamm. Mit mir schwamm ein Schwarm kleiner Fische. Die kleinen Kerlchen sprangen mit und auf den Wellen.
Abends gönnten wir uns ein leckeres Essen bei griechischer Musik. Der Abend war einfach zu schön und so lernte ich den großen Geist kennen, der in kleinen Ouzoflaschen wohnt. Arm in Arm und sehr lustig, verließen wir das Restaurant und schwankten stilvoll zu unserem Zelt zurück.

15.9.05
Delphi bei Regen!
Wer schon einmal eine Nacht im Zelt Karussell gefahren ist, kann vielleicht verstehen, wie sehr man sich über einen Hahn freut, der bei (fast) Morgengrauen anfängt zu krähen. Nur mal nebenbei bemerkt, griechische Hähne krähen auch griechisch! Während die Hähne die ich kenne „Kikeriki“ machen, machen die anderen „Krööököööörkökö“. An Schlaf war nicht mehr zu denken und so stand Tommy zuerst auf. ÜBERRASCHUNG – Regen!
Das kratzte uns aber wenig, weil – wir sind ja flexibel. Schnell die Regenjacken geschnappt und ab nach Delphi. Wir besuchten das Museum und stiegen in Windungen einen Berg zum Apollontempel hinauf. Die Stimmung die dort herrschte war klasse! Es nieselte und Nebel verdeckte teilweise den Blick auf die umliegenden Berge. Was wir als sehr angenehm empfunden haben war, das kaum noch Touristen unterwegs waren. Das Theater von Delphi hat mich nicht so beeindruckt, aber das Stadion war schon schön. Leider haben wir das Orakel nicht gefunden … machte aber auch nichts, denn wir haben fast täglich selbst orakelt – mit griechischem Kaffeesatz.

16.9.05
Von Itea nach Melina!
Weil wir uns ja einiges vorgenommen hatten in den vier Wochen, brachen wir an diesem Morgen unser Lager ab und machten uns auf den Weg hinauf zum Pilion. In Kala Nera aßen wir zu Mittag und steuerten dann die nächste Station an – Melina. Wie es so ist im Leben, wenn man sich nicht entscheiden kann, dann dauert alles etwas länger. Der Campingplatz in Melina schien uns etwas zu voll und so fuhren wir einen kleinen Abstecher nach Platania. Dort gab es zwei Campingplätze, doch die waren geschlossen! Also wieder zurück, was sich aber als wirklicher Glückstreffer herausstellte (saubere Toiletten!!!).
Der Chef, ein ganz eigener Charakter, wies uns einen sehr schönen Platz auf einer Erhöhung zu. Dicke Olivenbäume sorgten für Sicht – und Sonnenschutz. Der zweite Zeltaufbau klappte dann auch schon viel schneller, als der erste. Heute können wir sagen: „Wir sind die Meister im schnellen Zeltaufbau“.
Nach der langen Fahrt im Auto gönnten wir uns ein leckeres Abendessen am Meer. Melina hat eine sehr schöne und urige kleine Strandpromenade. Wir saßen direkt am Wasser und im Schein der Lokalbeleuchtung konnten wir große und kleine Fische beobachten, die nach Brotkrumen schnappten. Man könnte auch sagen, Tommy fütterte die Fische.

17.9.05
Schüsse auf dem Campingplatz!
Ehrlich, wir schreckten gegen Morgen aus dem Schlaf und saßen aufrecht im Zelt auf der Matratze. „Das waren doch Schüsse?“ Maschinengewehrsalven und Pistolenschüsse! War da ein Krieg zwischen Wohnmobilfahrern ausgebrochen? Hatte der eine, dem anderen die Geranien aus dem Vorgarten geklaut? Es dauerte einige Minuten bis wir uns beruhigt hatten und uns trauten, die Köpfe aus dem Zelt zu strecken. Es stellte sich heraus, das es an diesem Tag etwas windiger war und Oliven von den Bäumen auf Autos, Wohnmobile und Wellblechdächer knallten.
An diesem Tag war eine kleine Spritztour geplant. Wir entdeckten ein malerisch, verträumtes Fischerdörfchen (Kyriaki) – viele Fotomotive für Tommy. Auch ein fahrender Händler, der lauthals ankündigte, was er alles schönes zu verkaufen hatte (Hosen, Schuhe…), schlängelte sich durch die schmalen Gassen. Später lagen wir an einem wunderschönen Strand – viele Steine für Ela. Das Wasser war so klar, das wir die Steine auf dem Meeresboden, wie durch ein Vergrößerungsglas sehen konnten, als wir uns auf der Luftmatratze treiben ließen. Zurück in Melina habe ich dann erst einmal meinen Papa angerufen …. Der hatte Geburtstag!
Als wir am Abend zu unserem Platz zurückkehrten, brutzelte ein herrlich duftender Fleischspieß auf einem großen Grill. Der Chef war ein ganz schlauer Fuchs glaube ich, denn an diesem Abend war sein Restaurant voll besetzt!

18.9.05
Männer mit Gewehren am Straßenrand!
Die Bucht Paltsi stellte sich als mein Steinparadies heraus. Doch mein Steintick machte Tommy etwas Sorgen. Wie sollte der kleine Panda all die wunderschönen Fundstücke transportieren, ohne in die Knie zu gehen? Mein Rucksack stellte sich diesen Tag als wahrer Gewinn heraus, denn so konnte ich einige Brocken vor den wachsamen Augen meines Schatzes ins Auto schmuggeln und verstecken.
Die Felsen in der Bucht waren einzigartig in ihrer Form und Farbenpracht. Einzigartig waren auch die Krabben/Krebs/Dinger/Tiere (ich weiß nicht, ob sie nun Krabben, oder Krebse heißen). Die mochten jedenfalls Oregano-Chips sehr gerne. Eine hielt ihren Chips besonders gut fest, was sehr lustig anzusehen war. Sie krabbelte in den Felsspalten herum und ließ nicht los. Selbst als die Wellen immer höher stiegen und der Chips schon ganz aufgequollen war, fand sie einen Trick um weiter zu fressen. Sie setzte sich einfach drauf!
Auf der Rückfahrt fuhr uns noch einmal der Schreck durch die Knochen. Am Straßenrand, in einer wirklich abgeschiedenen Gegend, parkte ein Pickup, vor dem zwei mit Gewehren bewaffnete Männer standen. Der erste Gedanke war: „Das sind Räuber!“ Waren es aber nicht. Sie winkten uns freundlich zu, aber unheimlich war uns trotzdem. Vielleicht war grade Jagdzeit?
Gar nicht unheimlich, sondern wunderschön war ein Vollmondspaziergang, den wir in der Nacht machten.

19.9.05
Im Paradies!
Die Bucht Potistika kann ich nicht anders, als eine „Traumbucht“ bezeichnen. Ein Farbentraum erster Sahne und ein Fotomotivtraum für Tommy! Blau und Türkis bestimmten das Wasser, strahlend weiß waren die Wellen und der Strand war so was von herrlich weich … da konnte man sich ein Bett formen und schlafen. Der Wind war an diesem Tag sehr angenehm, einfach ein Superwetter. Die Felsen in der Bucht und im Wasser waren so verteilt, das sich eine kleine Lagune formte. Diese habe ich dann zu meiner ganz persönlichen Lagune erklärt. In ihr schwammen kleine Miniwelse, die ich nur aus Aquarien kenne und die ich schon immer ganz niedlich fand. Auch planschte dort eine Ela, die sich das erste Mal traute, ohne Bikini ins Wasser zu steigen – paradiesisch!

20.9.05
Blitz und Donner!
An diesem Tag hatten wir eine kleine Bucht mit einer Halbinsel gefunden. Dort haben wir ein paar Sozialstudien über das Verhalten von Riesenameisen betrieben. Es ist phantastisch zu beobachten wie die Kerlchen es anstellen, eine viel zu große Nuss in ein deutlich zu kleines Loch schleppen zu wollen. Es wurde gezogen und geschoben und schließlich eingesehen, das der Eingang vergrößert werden muss. Klasse!!
Am späten Nachmittag sind wir noch einmal nach Platania gefahren. Wir kauften uns eine Zeitung und mussten mit finsterer Miene feststellen, was sich hier in ( armes) Deutschland politisch geleistet wurde. Wir schrieben noch Postkarten an unsere vier Kinder und fuhren dann zum Platz zurück. Auf der Rückfahrt kündigten sich schon die ersten Gewitterwolken am Himmel an. Beim Abendessen konnten wir dann am Horizont über dem Meer die ersten Blitze bewundern. Da sah es auch wirklich noch schön aus! In der Nacht war es dann gar nicht mehr schön!!
Ich habe noch nie bei Gewitter Angst gehabt, ehrlich! Aber diese Nacht war die schlimmste Gewitternacht meines Lebens. Der Himmel öffnete alle Schleusen und schüttete großzügige Wassermassen auf unser Zelt. Auf dem ganzen Campingplatz wurde wieder scharf geschossen, doch schon nach wenigen Minuten wurde dieser Krach durch das Krachen der Blitze und das laute Grollen des Donners abgelöst. Mein Held hatte alle Hände voll zu tun mich zu beruhigen, denn bei jedem erneuten Krachen fuhr ich zusammen. Ich hatte so was noch nicht erlebt und musste mich zwingen nicht daran zu denken, das der Blitz in unser Zelt, oder in die nahen Olivenbäume schlagen könnte.
An gesunden Schlaf war diese Nacht nicht zu denken, aber es bleibt eine unvergessliche Nacht!

21.9.05
Aufbruch und weiter geht’s!
Den Pilion hatten wir nun ausgiebig erkundet und so konnten wir uns weiter auf den Weg machen.
Der erste Anlaufpunkt war die Autofähre, die uns nach Euböa bringen sollte. Vor dem Einschiffen bestellten wir uns in einem kleinen Lokal eine Pizza, denn wir hatten ja noch Zeit. Die Zeit scheint aber dort anders zu laufen, denn als die Fähre kam, warteten wir immer noch auf Futter. Grade noch rechtzeitig war die Pizza dann fertig, die wir uns fix einpacken ließen und mit ins Auto nahmen. Die Einweisung auf die Fähre war klasse. Dicht an dicht … so ca. Zeitungspapierstärke … standen die Autos und LKWs nebeneinander, die alle rückwärts auf die Fähre fahren mussten. Niemand durfte im Auto sitzen bleiben, so schnappten wir uns unsere Pizza und aßen sie bei Nieselregen oben an Deck.
Unsere Campingplatzsuche blieb diesen Tag erfolglos, weil alle Besitzer die Saison schon abgeschlossen hatten. So blieb uns nichts anderes übrig, als weiter zu fahren … und es wurde schon dunkel und das schlechte Wetter saß uns im Nacken. Im Dunkel und bei Nebel fuhren wir über einen Berg. Der Schlängelpfad war wirklich gefährlich, worauf auch zahlreiche Hinweisschilder (herabstürzende Felsen) und der Blick aus dem Seitenfenster (ABGRUND!) hinwiesen. Als wir endlich auf der anderen Seite wieder runterfahren konnten, sahen wir schon die Lichter einer etwas größeren Stadt. In Chalkis angekommen hatten wir so die Nase voll, das wir uns ein Hotelzimmer mit einem richtigen Dach über dem Kopf suchten. Was haben wir diese Nacht gut geschlafen!

22.9.05
Helena!
Nach einem wirklich guten Frühstück fuhren wir weiter Richtung Maraton.
Wir fanden einen sehr schönen Campingplatz, direkt am Meer und mit langem Sandstrand. Der Platz an dem wir unser Zelt aufschlugen war größer als unser Wohnzimmer, was besonders Tommy amüsierte. Diesmal gab es keine Olivenbäume, sondern ein dichtes Blätterdach und Kieselfußboden. Noch während wir unser Lager aufschlugen, bekamen wir Gesellschaft. Eine junge Hundedame, die wir Helena tauften, wich uns nicht mehr von der Seite. Sie zeigte uns ihren Strand, begleitete uns beim spazieren gehen und suchte ganz extrem unsere Nähe. Ich musste mich schwer zusammenreißen, sie nicht zu sehr ins Herz zu schließen ….
Abends saßen wir drei bei Kerzenschein vor dem Zelt, lauschten den Grillen, hörten dem Meeresrauschen zu und plötzlich sah Tommy etwas im Gebüsch funkeln.
Ich konnte es kaum glauben, so was hatte ich noch nie in meinem Leben gesehen. „Glühwürmchen!“Überall in der Hecke und am Boden fing es an zu leuchten. Und wie so oft, wenn Ela sich zu sehr freut, liefen mir die Tränen nur so die Wange runter. Ein Glühwürmchen nahm ich in die Hand und war überrascht, wie groß diese Funkelkerlchen sind. Da waren auch keine Flügel, sie sahen eher aus wie Raupen mit Taschenlampe am Po. Etwas erwähnenswertes noch: Alle Mücken Griechenlands befanden sich diese Nacht in unserem Zelt! Ich wollte nicht, aber ich musste flüchten … diese Nacht schlief ich im Auto.

23.9.05
Man bekommt immer das, was man braucht!!
In der Nacht begann es zu regnen. Ich machte mir Sorgen wegen unserer Wäsche, denn die musste unbedingt gewaschen werden. Wir saßen grade mit einem Käffchen im Panda und die Laune war nicht die beste, da kam der Besitzer des Campingplatzes zu uns rüber. Er bot uns einen Wohnwagen an, in dem wir für die Zeit bleiben konnten (ohne Aufpreis!), denn nach seinen Angaben sollte es noch zwei Tage weiter regnen. Ja, wer überlegt da noch lange? Schnell waren alle wichtigen Dinge in den Wohnwagen gebracht und so hatten wir eine trockene Bleibe gefunden. Auch Helena fand das toll …. sie schlief unter dem Wagen.
Im Laufe des Nachmittags ließ der Regen nach und am Abend konnten wir wieder am Strand sitzen und die Lichter der Städte und Fischerboote in der Ferne sehen.

24.9.05
Wer in Rom Auto fahren kann …
… der kann das auch in Athen! Dieser Tag war Tommys Tag, eindeutig! Schon vor dem Urlaub freute er sich darauf mit dem kleinen Panda in Athen herumzufahren. Ein unvergessliches Abenteuer, wie sich herausstellte, denn – nach Athen reinfahren ist ganz einfach, aber wieder herausfinden?
Man stelle sich vor, wie 4-5 Reihen Autos versuchen auf eine einspurige Fahrbahn zu kommen. Mal ganz abgesehen von den Hunderten von Motorrollern, die sich sehr nahe an den Autos vorbeischlängeln …. Von den Tausenden Fußgängern wollen wir erst gar nicht reden – ein mächtiges Gewimmel!
Wir ließen uns also lustig mit dem Strom treiben und fanden uns in einem alten Stadtteil wieder. Die Straßen wurden immer enger, die kleinen Geschäfte immer interessanter und die Menschen immer dunkler. Auffallend war auch der Geruch in den Straßen der von vielen Restaurants, Gewürzläden und Leckereiständen zu uns herüberwehte. Wir kamen uns vor wie in Neudelhi. Die Geräuschkulisse in der Stadt war gigantisch. Es wurde gehupt, was die Hupen nur hergaben. Ganz egal, ob zum Gruß, oder wegen den verstopften Straßen! Zum Aussteigen und bummeln hatten wir leider keine Gelegenheit, denn in ganz Athen schien es nicht einen Parkplatz zu geben … nicht mal einen ganz kleinen!! Irgendwann schauten wir nach links und: „Schau mal, die Akropolis“, doch hinkommen war unmöglich.
Übrigens scheint es in ganz Athen auch keinen einzigen Gulli zu geben. Als wir nach Stunden des Suchens endlich auf dem richtigen Weg waren, der uns aus der Stadt herausführen sollte, fing es wieder mal an zu schütten. In Minuten verwandelten sich Straßen in Bäche …. höher gelegene Straßen waren plötzlich nicht mehr zu sehen – sie verwandelten sich in Flüsse!! Ehrlich, zeitweise fuhren wir nicht mehr Auto, sondern Boot!!! An Kreuzungen musste man gut überlegen, ob man nun weiter fahren möchte, oder lieber auf Nummer Sicher gehen und abwarten, ob der Vordermann nicht absäuft. Das sind komischerweise auch die einzigsten Bilder, die wir aus Athen mitgebracht haben.

25.9.05
Ruhetag!
Den hatten wir uns verdient!!
Lesen am Strand – Helena auch dabei … bisschen einkaufen … abends wieder Gemütlichkeit am Strand – Helena auchdabei!

26.9.05
Weiter geht’s!
Und erneut brachen wir unser Lager ab. Bei mir flossen die Tränen wegen Helena. Obwohl ich versucht habe, sie nicht zu sehr in mein Herz zu lassen, hat sie sich doch irgendwie hineingeschlichen und ich hoffe wirklich es geht ihr gut.
Wir fuhren auf der Autobahn Richtung Süden an Korinthos vorbei und wollten eigentlich nach Drepano. Doch ca. 50km später entdeckten wir ein Schild das uns sehr merkwürdig vorkam. „Wiebitte, noch 6km bis Korinthos?“ Wir hatten irgendwo eine Abzweigung verpasst und fuhren im Kreis.
Nur mal nebenbei bemerkt:
Griechische Beschilderungen muss man nicht nur lesen können, man muss auch dahinter kommen, ob grade aus, nun wirklich – jetzt sofort grade aus heißt, oder vielleicht doch erst bei der nächsten Abbiegung, oder vielleicht nur an jedem graden Dienstag, oder nur, wenn ein Zwerg mit Brille geboren wird! Zum Glück standen wir nicht unter Zeitdruck. Wir hatten genug zu trinken und zu knabbern im Panda, und so amüsierte uns die kleine Rundfahrt.
In Drepano angekommen fanden wir einen Supercampingplatz (die Toiletten und Duschen waren ein Traum von Sauberkeit). Ein bisschen komisch war, das dieser Platz anscheinend fest in deutscher Hand war (Geranien im Vorgarten + Zaun!). Irgendwie schon peinlich, wenn ein Mensch seinen Motorroller anschmeißt, nur um 40 m zur Toilette zu knatternden. Wir waren nicht die einzigsten, die das blöd und nervig fanden. Beim Zeltaufbau gesellte sich ein Bär von Schäferhund zu uns. Ein richtiger Hund eben …. einer, den Ela so richtig knuddeln konnte, ein „Hektor“ eben!!! Von nun an hatten wir einen Begleiter und Beschützer, der neben unserem Zelt schlief und Wache hielt.
Zum Abendessen fuhren wir ins nahe Dorf und wurden von den Mücken fast aufgefressen. Das schien ein richtig merkwürdiges Ereignis zu sein, denn selbst die Einheimischen stutzten angesichts dieser plötzlichen Plage.

27.9.05
Epidauros und Nafplio!
Uns war mal wieder nach ein bisschen Kultur und so brachen wir morgens nach Epidauros auf. Das Theater war sehr beeindruckend. Was für Baumeister müssen das gewesen sein, die so eine Akustik in ihr Theater bringen konnten. Wir kletterten in die obersten Reihen und ließen die Stimmung auf uns wirken. Ich konnte es mir nicht entgehen lassen einen Ausschnitt mit dem Bleistift festzuhalten.
Lustig war, das jeder der Mut hatte, in die Mitte treten durfte und etwas zum Besten geben durfte. Eine Frau, mit einer wunderschönen Stimme sang eine Passage aus Cats und ein Mann schmetterte hingebungsvoll ein Endloslied. Jeder wurde bejubelt und beklatscht … es war einfach nur schön!
In Nafplio, eine sehr einladende Stadt, aßen wir zu Mittag und schlenderten durch die wunderschöne Altstadt und am Hafen entlang.
Den Nachmittag verbrachten wir mit Hektor am Strand. Abends begann es mal wieder zu regnen und wir stellten fest, das uns der Platz viel zu laut und zu voll war. Also beschlossen wir, am nächsten Tag weiter zu fahren.

28.9.05
Die Prinzessin auf der Erbse!
Hektor und ich hatten einen wunderschönen Sonnenaufgang am Strand erlebt, bevor es Frühstück gab. Danach noch schnell mal ausgelassen die Dusche in Anspruch genommen und dann ging es ans einpacken. Als ich vom Duschen zurückkam musste Tommy mir grinsend etwas ganz wichtiges zeigen. Er hatte das Zelt der Länge nach fast zusammengefaltet und hob nun die eine Seite an, damit ich darunter schauen konnte. Unter dem Zelt saß eine fette Kröte! Mich schüttelte es bei dem Gedanken, das ich in der Nacht unter meinem Kopfkissen eine Kröte sitzen hatte, was Tommy natürlich noch mehr amüsierte. Er versuchte mich zu beruhigen und zählte auf, was sich im Grunde noch alles zwischen mir und dem süßen Viech befand. Der Zeltboden, eine Isodecke, eine dicke Luftmatratze, eine Unterdecke, ein Kopfkissen und dann erst Ela. Das war mir aber egal … es war eklig! Nebenbei bemerkt, mein Kumpel Hektor fand die Kröte auch nicht lustig. Nachdem ich mich mit einer dicken Knuddelei von Hektor verabschiedet hatte, brachen wir auf und fuhren drei Stunden weiter südlich nach Petalidi. Wie schon vorher, bekamen wir wieder das, was wir brauchten. Ein Campingplatz, der in einer kleinen Bucht, direkt am Strand lag und auf dem wir ganz allein waren. Diese Ruhe war die reinste Erholung nach dem geschäftigen Treiben auf dem letzten Platz. Als erstes erkundeten wir die Bucht und stießen dabei auf einen ganz kuriosen Fund.
Auf einem alten Baumstamm, der von der Sonne schon so ausgeblichen war, das er fast weiß erschien, hatte jemand einen Schädel befestigt. Das war schon etwas unheimlich, aber ein tolles Fotomotiv für Tommy. Petalidi besuchten wir anschließend und fanden dort auch ein gemütliches kleines Restaurant direkt am Hafen. Dort aßen wir lecker zu Abend und fuhren dann zurück zum Campingplatz. Wenn man das Meer genau vor der Tür hat, nutzt man jede Gelegenheit um am Wasser zu sitzen. So schnappten wir uns unsere Stühle und setzten uns an den Strand. In der Ferne über dem Meer konnten wir wieder einem Gewitter zuschauen. Die Konturen der Berge, die sich bei jedem Blitz abzeichneten, leuchteten teilweise orange auf, was sehr beeindruckend aussah. Ich hoffte nur, das es nicht zu uns herüber zog!

29.9.05
Ruhetag am Strand!
Bei Sonnenaufgang eine kleine Yogaübung am Strand … tagsüber viel Sonne genossen und gelesen, Muscheln und Seeigel aufgefädelt und in die Bäume am Zelt gehängt. Noch ein kleines Nachmittagsschläfchen genossen und den Abend wieder am Strand verbracht. Echt anstrengend so ein Ruhetag!

30.9.05
Orangen, Orangen, Orangen!
Diesen Vormittag verbrachten wir in Kalamatas. Ganz eindeutig kamen wir zu dem Entschluss, das Kalamatas nicht so schön wie Nafplio ist. Interessant zu erwähnen währe vielleicht, das in dieser Gegend sehr viele Orangenbäume wachsen und bald an jeder Straßenecke ein Händler, oder ein kleiner Stand mit Orangen stand. Manchmal hatte ich das Gefühl, das wir auf keinen Fall unser Auto mit offenem Fenster stehen lassen durften … sonst hätten wir beim einsteigen sicher einen Beutel Orangen darin gefunden.
Den Nachmittag verbrachten wir wieder am Strand. Es zeichnete sich schon von weitem ab … wieder Gewitter! Ich hielt die dustere Stimmung mit Bleistift fest und am Abend war es dann auch wieder soweit. Regen, Regen und Gewitter!

1.10.05
… die das Abenteuer suchen!
Der Regen hörte auch am Morgen nicht auf und so beschlossen wir eine kleine Spritztour an der Ostküste entlang ( Bucht von Navarino) zu machen. Das diese Tour das reinste Abenteuer würde, konnten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wissen.
Wir besichtigten eine venezianische Festung in Methoni. Wow! Dort hätte man auch „Herr der Ringe“ drehen können. Im Inneren der Festung konnte man noch gut erkennen, das es sich um eine Stadt handelte. Die Gedanken drehten sich in die Richtung, wie wohl die Menschen damals dort lebten und arbeiteten. Wir untersuchten alte Gemäuer, kletterten auf Schutzmauern herum und gingen Straßen entlang, auf denen vor so vielen Jahren das Leben tobte. Viele Häuser in der Festung waren noch einigermaßen gut erhalten und so konnten wir auch in den Häusern herumspazieren. Es war sehr spannend in der Festung und wir mussten aufpassen, uns nicht zu übermütig zu verhalten. Der Wind peitschte teilweise so stark, das man sich festhalten musste, um nicht weggepustet zu werden.
Nach der Besichtigung fuhren wir weiter Richtung Pilos und schauten uns nebenbei schon mal nach einem neuen Campingplatz um, denn die Gegend gefiel uns.
Allein die Geschichte der Bucht faszinierte uns sehr:
Am 20.Oktober 1827 fand dort die letzte und entscheidende Seeschlacht mit Segelschiffen statt. Die gesamte türkisch – ägyptische Flotte (89 Schiffe mit 2438 Kanonen) lag in der Navarino-Bucht vor Anker, um den Befreiungskampf der Griechen zunichte zu machen. Als Greueltaten der Türken bekannt wurden, schickten die Alliierten England, Frankreich und Russland ihre verbündete Flotte in die griechischen Gewässer, um ein bisschen zu drohen … (insgesamt 27 schwere Schlachtschiffe mit 1276 Kanonen) Historiker fragen sich heute noch, wie es überhaupt gelang, für alle 116 Schiffe in der Bucht Platz zu finden. Das muss ein mächtiges Gewimmel gewesen sein, denn zum Manövrieren war gar kein Platz!
Der erste Schuss kam aus Panik von einem türkischen Schiff und binnen weniger Minuten herrschte ein Chaos aus explodierenden Schiffen, brennenden Wracks, ätzenden Rauchwolken und stiebenden Funken. Im Morgengrauen lagen nur noch 29 der türkischen Schiffe auf dem Wasser.
Das war aber noch nicht alles, was es tolles zu sehen gab! Wir fuhren weiter an der Küste entlang und entdeckten einen wunderschönen Sandstrand mit dünenartigen, kleinen abgeteilten Einbuchtungen entlang der Straße. Ein Schild, auf dem „Lagune“ stand, brachte uns auf die Idee, da einmal vorbei zu schauen. Wir fuhren weiter, bis die Straße in einem Parkplatz endete. Wir stiefelten munter drauf los und standen plötzlich vor einem neuen Schild, auf dem stand „Nestors Höhle“. Von dieser Höhle hatten wir doch schon etwas gelesen? Hermes (der Götterbote) soll damals die Rinder des Apollo gestohlen, und sie in der Höhle versteckt haben. Diese Höhle wollten wir natürlich finden! Wir folgten dem Schild, das uns entlang der Lagune führte, bis wir uns plötzlich in einem Abschnitt wieder fanden, der stark an eine Wüste erinnerte. Weit und breit kein weiteres Schild zu sehen, also immer der Nase nach. Im regennassen Puderzuckersand folgten wir den Fußspuren mutiger Höhlensucher, die irgendwann vor uns schon mal einen Versuch gewagt hatten, sie zu finden. Die Spuren führten uns eine große Düne hinauf und oben angekommen trauten wir unseren Augen kaum. Wir standen vor der schönsten Traumbucht die wir je gesehen haben. Das Meer drängte sich zwischen Felsen in die runde Bucht, die von einem breiten Puderzuckersandstrand gesäumt war. Aber von der Höhle noch weit und breit keine Spur! Am Strand liefen ein eine Hand voll Menschen und taten ganz angestrengt so, als würden sie nicht suchen. Tommy entdeckte weitere Fußspuren, die einen hohen Dünenpfad hinaufführten. Dann sah ich die Höhle. Auf Latschen und Flipp-Flopps kletterten wir Dünen und Felsen immer höher hinauf, bis wir total erschöpft vor dem Eingang der Höhle standen. Wir wurden mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. In der Höhle war es aufregend, spannend, aber auch ein wenig unheimlich. Beim rausgehen viel mein Blick auf alte Spinnennetze und Spinnennester ….
Der Abstieg stellte sich als noch schwieriger heraus. Sahen wir doch nun viel besser, wie tief es eigentlich an der Seite nach unten ging! Mein Gott, wenn ich jetzt darüber nachdenke, was alles hätte passieren können ….
Nach dieser Klettertour fuhren wir noch ein kleines Stückchen weiter um Nestors Palast anzuschauen, aber der war geschlossen und so fuhren wir zum Campingplatz zurück. Dort erfuhren wir dann, das der Platz am nächsten Tag schießen wollte. Nachts fing es wieder an zu regnen!!! Morgens war unser Zelt immer noch nass, aber wir mussten trotzdem einpacken und weiterfahren … aber dieses Mal, wussten wir, wo wir landen würden.

2.10.05
Eulenbesuch!
Unser nächstes Ziel war der Campingplatz Navarino. Wir fanden ein ruhiges Plätzchen und bauten unser Zelt unter großen Bäumen auf.
Am Nachmittag fanden wir „zufällig“ die Zufahrt zur Traumbucht (Ochsenbauchbucht), die wir am Tag zuvor auf unserer Höhlensuche entdeckt hatten. Leider war es sehr windig und der Sand sprühte so stark, das wir das Gefühl hatten, gesandstrahlt zu werden. Also packten wir unsere Handtücher wieder ein und fuhren zur „golden Beach“, denn dort war weniger Wind. Wir genossen die letzten Sonnenstrahlen der untergehenden Sonne und fuhren dann zum Abendessen zurück zum Campingplatz. Der Platz hatte ein Restaurant mit einem sehr schönen Panoramablick, gutes Essen und war auch nicht teuer. Nach dem Essen gingen wir noch am Strand spazieren und schlenderten dann gemütlich zum Zelt zurück. Wir saßen noch eine Weile vor dem Zelt und die Sterne funkelten zwischen den Wipfeln der Bäume hindurch. Grade als wir so in den Himmel schauten, kam eine Eule, wie zum Willkommensgruß, zu uns geflogen. Das Tier saß im Baum direkt neben uns und ich bin mir sicher, sie beobachtete uns. Nach einer Weile breitete sie ihre Schwingen aus und flog lautlos in die Nacht davon.
Jeder Campingplatz hat in der Nacht seine ganz eigene Geräuschkulisse, aber dieser Platz gefiel uns besonders gut. Die Nacht war erfüllt mit Grillengezirpe, Eulenstimmen und deren wunderschönes Echo.

3.10.05
Nestors Palast!
An diesem wunderschönen Tag besuchten wir den Palast des Nestor. Am interessantesten war wohl die noch sehr gut erhaltene Badewanne, in der Telemach (Sohn des Odysseus) von der Tochter des Nestor gebadet wurde. Mal nebenbei bemerkt: Ich denke, die haben nicht nur gebadet!
Auch fand ich die Speisekammer des Nestor sehr beeindruckend. Große, dicke Tongefäße, die zum Schutz halb eingemörtelt waren, standen aufgereiht nebeneinander. Dort wurden damals wohl Oliven und Öle gelagert. Den Nachmittag versüßten wir uns wortwörtlich am Strand. Ich hätte mich dumm und dusselig an den leckeren Süßigkeiten futtern können. Außerdem hatten wir unseren Wassererwärmer mitgenommen und so gab es auch noch ganz tollen Kaffee. Die Sonne schien uns auf den Pelz und die Welt war einfach nur schön.

4.10.05
Pilos!
Als wir morgens aus dem Zelt krabbelten, pfiff uns der Wind um die Ohren und es war kalt. Also ein Strandtag würde es nicht werden, soviel stand fest. Wir fuhren nach dem Frühstück nach Pilos und besichtigten dort ein Museum und die große Festung. Von dort hatten wir einen schönen Blick aufs Meer und die Felsenformation, die vor der Bucht lag. Den Nachmittag hab ich total verschlafen. Tommy hat gelesen und an diesem Nachmittag auch noch eine Entdeckung gemacht. Auf dem Campingplatz wuchs ein Bananenbaum der sogar Früchte trug!

5.10.05
Oh, Schreck!
Noch vor dem Frühstück fuhr uns der Schreck durch die Glieder. Der kleine Panda, der Panda, der uns bis hier hin gebracht hatte und tapfer jede Steigung, jede Kurve mit quietschenden Rädern gemeistert hatte (es waren wohl mittlerweile ein paar versteckte Steine zuviel in Kofferraum), sagte kein Ton mehr. Nix mit Kaffeewasser warm machen, geschweige denn anspringen! Was nun? Das hatte uns grade noch gefehlt!
Unser Morgensportprogramm lief folgendermaßen ab: Panda in Position bringen, Ela schiebt wie eine Wilde von hinten, Tommy von der Fahrerseite …. Ela gibt ein Zeichen, indem sie an die Heckscheibe hämmert, damit Tommy ins Auto springt und versucht den Wagen zu starten, bevor Ela zusammenbricht. Dieses Spielchen wurde noch drei mal wiederholt und dann ging bei mir gar nichts mehr! Zum Glück bekamen wir von vier Jugendlichen, die auch zelteten, Verstärkung beim Schieben. Und siehe da, nu löppt he wedder!
Den Tag über verbrachten wir am Strand trotz leichter Bewölkung. Abends gingen wir schön essen und dann war der Tag auch schon um. Nachts schreckten wir noch einmal aus dem Schlafsack. Was waren das für Geräusche? Ein ganz unheimlich, langgezogenes, erst leise und dann anschwellendes fauchen. Um unser Zelt herum fand ein Katzenkampf statt.

6.10.05
Das Wasserfall - Abenteuerspiel!
Unbekannte, wilde Landschaften erkunden … geheime Plätze ausfindig machen … der Gefahr ins Gesicht blicken und mit Kinderherzen fühlen - einmal der Held sein! So könnte ich diesen Tag beschreiben.
Irgendwo hatten wir gelesen, das sich in der Nähe ein „schwer zugänglicher“ Wasserfall befinden sollte. Und weil uns grade mal danach war, machten wir uns auf die Suche. Schwer zu finden war er allerdings nicht. Wir, als alte Höhlensucher können sagen - Nestors Höhle war viel schwerer zu finden!
Aber, wie in jedem Abenteuerspiel, haben die Helden ein paar Hindernisse zu überwinden, so auch wir. Auf der angegebenen Zufahrtsstraße versperrte uns ein sehr beschäftigter Haufen von Bauarbeitern den Weg. Mit Handzeichen und Armgefuchtel wurden wir zurückgeschickt und so mussten wir „mal wieder“ nach Instinkt und Nase fahren um unseren eigenen Weg zu finden. Dieser führte uns durch die verschlungenen Straßen eines verträumten Dorfes. Straßen kann man sie eigentlich gar nicht nennen, denn diese hörten teilweise einfach auf. Es hatte den Anschein, als wenn Stücke der Straße mal hierhin und mal dorthin gepflanzt worden sind, bis sie schließlich in einem Schotterweg endeten, der uns auf- und absteigend weiter in die Pampa führte, bis er schließlich ganz aufhörte. Plötzlich tauchte vor uns und dem tapferen kleinen Panda voller Steine, eine Schotterpiste mit Wahnsinnsgefälle und Schlaglöcher, in dem sich ein Nilpferd hätte verstecken können auf. Einen anderen Weg gab es nicht, also „Augen zu und durch“! Unten angekommen sahen wir einen Schotterparkplatz und eine Hand voll Autos die es auch geschafft hatten. Wir schauten uns an: „Ja, ja …schwer zugänglich!“
Als wir ausstiegen hörten wir ihn schon - den Wasserfall, doch zu sehen war von ihm noch gar nichts!
Ein steiniger Weg führte an großen Felsen entlang noch weiter nach unten. Wir hatten unsere Abenteuerausrüstung dabei (Latschen, Flipp-Flopps und die Kamera), also folgten wir ihm weiter in die Tiefe, immer darauf bedacht nicht auszurutschen und uns die Gräten zu brechen. Der Weg wurde immer schmaler, das Laub der Bäume immer üppiger und grüner und das Geräusch von plätscherndem Wasser immer lauter. Kaum merklich stieg der Weg nun auch wieder an und es hatte den Anschein, als wenn die kleinen Felsbrocken, über die wir steigen mussten größer wurden. Nach wenigen Metern um eine uneinsichtige Kurve, wurde dieser Verdacht bestätigt. Jetzt hieß es klettern!
Und das Klettern hatte sich gelohnt.
Vor uns, eingebettet in moosbedeckten und vor Urzeiten geschliffenen Felsen, ergoss sich ein bisschen Wasser in eine von Blättern und Gräsern umsäumte kleine Lagune, in der winzige Fische schwammen. „Soll das der Wasserfall sein?“ fragte Tommy. „Bisschen winzig!“ meinte ich. Nachdem wir uns gründlich umgeschaut hatten, entdeckten wir weitere Felsansammlungen, über die wir klettern konnten und die uns immer tiefer in diese abenteuerliche Landschaft führten. Wir hielten uns an Ästen fest, mussten über eine alte Holzbrücke und sprangen über Gräben, in denen das Wasser rauschte. Immer wieder fanden wir kleine Lagunen und je weiter wir vordrangen, desto aufgeregter und übermütiger wurden wir. Grade als ich sagte: „Ich fühle mich wie in einem Abenteuerspiel“, gelangten wir an ein weiteres Wasserbecken. Am Ufer, auf einem Fels, lagen drei große Krebsscheren. Das ließ unsere Fantasie zur Höchstform auflaufen. Wer würde unser Endgegner in diesem Spiel sein, wenn wir den Wasserfall jemals heil finden würden!
Wir kletterten weiter und dann plötzlich sahen wir ihn. Was Wasser rauschte aus der Höhe einer Felswand hinab in ein halbrundes, türkisfarbenes Wasserbecken, das von steilen Felswänden umsäumt wurde. Der Anblick war fantastisch und die Kletterei war es allemal wert! Vom Endgegner keine Spur! Wir machten eine ausgiebige Rast und sahen uns an dieser Naturschönheit satt, bevor wir uns auf den Rückweg machten.
Dieser war dann doch nicht ganz so ungefährlich, wie wir dachten. Genau wie in Abenteuerspielen müssen die Helden mit Gefahren rechnen, vor allem, wenn sie sich sicher fühlen. Die Gefahr lauerte in den Ästen eines alten Baumes. Grade, als Tommy sich bückte, um den Ästen aus dem Weg zu gehen, seilte sich eine Spinne direkt auf seinem Kopf ab! Hab ich ein Glück gehabt …. denn ich ging voran.
Ohne weiteren Gefahren ausgesetzt zu sein, kamen wir sicher beim Wagen an und auch sicher wieder die steile Schotterpiste hinauf. Am Abend auf dem Zeltplatz, bekamen wir wieder Besuch von der Eule – Tommy rief und sie antwortete!

7.10.05
Einbrecher in der Nacht!!
Es tröpfelte am Morgen. Mal nebenbei bemerkt: Auffälligerweise fing es immer an zu regnen, wenn ich grade die Wäsche gewaschen hatte, doch in letzter Zeit regnete es sich Gott sei Dank nicht mehr ein. Ehrlich, es ist ein tolles Gefühl, wenn man sich mit einem trockenen, nicht müffelnden Handtuch nach dem duschen abtrocknen kann!
Nach dem Frühstück besuchten wir Filikounda. Ein Fischerdorf mit urigen Häusern und den typischen blauen Türen und Fensterläden. Den Nachmittag verbrachten wir am Strand, denn die Sonne brannte schon wieder mächtig. Tommy las Zeitung und Ela bekam ihren Strandschlaf, den ich heute noch vermisse. Abends besuchten wir „unser“ Strandlokal und aßen bei Kerzenschein und unter Weinreben zu Abend. Die Sterne funkelten, als wir Arm in Arm am Strand zurück zum Zelt schlenderten.
In der Nacht fuhr ich dann plötzlich aus dem Schlaf. Neben unserem Zelt machte sich jemand am Geschirr zu schaffen. Auch hörte es sich so an, als wenn unsere Vorratstasche untersucht wurde. Ohne lange nachzudenken riss ich den Reißverschluss vom Zelt auf und wollte grade laut werden, da sah ich den Dieb. Eine Katze glötzte mich erschrocken aus dem Geschirrkorb an, bevor sie das Weite suchte. Zum Gesang der Eule schlief ich dann beruhigt wieder ein.

8.10.05
Wehmut!
Als wenn der Himmel wusste, wie es in unseren Herzen aussah, tröpfelte es am Morgen. Bei uns machte sich Wehmut breit, denn wir hatten nur noch wenige Tage Urlaub und am nächsten Morgen wollten wir unsere letzte Station ansteuern. Am Nachmittag genossen wir noch einmal die Stimmung an der traumhaften Ochsenbauchbucht und mopsten uns eine Flasche Sand vom Strand, die jetzt auf dem Regal steht.
Der Sonnenuntergang am Abend war atemberaubend schön. Wir hatten das Gefühl, als wenn der Himmel brannte! Ein so leuchtendes Farbenspiel bekommt man nicht alle Tage zu sehen und so saßen wir noch lange am Strand und schauten den Himmel an, bevor wir zum Essen gingen … später leuchteten die Lichter von Pilos an der gegenüberliegenden Küste … ein letzter Strandspaziergang unter sternenklarem Himmel …. Wir wollten nicht weg von dort, es war wunderschön!

9.10.05
Der Tag des Zeus!
Wie sollte es auch anders sein … noch vor dem ersten Hahnenschrei erwischte uns wieder einmal ein Gewitter. Zeus schickte Blitz und Donner und öffnete alle Schleusen des Himmels. Er scherte sich nicht darum, das wir an diesem Tag unsere Sachen packen mussten. Nur gut, das wir schon so abgehärtet und routiniert im Zelt auf- und abbauen waren! Als der Regen nachließ, schien wieder die Sonne und so stellten wir das pitschnasse Zelt zum trocknen auf, bevor wir alles reisefertig einpackten.
Noch einmal tief durchgeatmet … noch ein letztes mal alle Eindrücke aufgesogen und dann brachen wir auf, unserer letzten Station entgegen – Olympia!
In Olympia schien die Sonne so heiß, das wir mächtig ins schwitzen kamen. Das Gelände war zum Glück nicht so vollgestopft mit Touristen und so konnten wir in Ruhe umherschlendern, ohne mit den Massen laufen zu müssen. Beeindruckt hat uns der Zeustempel! Ich hab noch nie solch gewaltige Säulen gesehen. Interessant sahen auch die von einem Erdbeben umgestürzten Säulen aus. Sie schienen einfach der Länge nach umgekippt zu sein und so wie sie fielen, so liegen sie noch heute dort – schön aneinandergereiht.
Viele kleine Echsen huschten in den alten Gemäuern und zwischen Steinhaufen umher. Eine war sogar so fotogen – setzte sich in Pose – das Tommy sie von ganz nah fotografieren konnte (es sah so aus, als ob sie grinste).
Was mich auch faszinierte, war die Zusammensetzung der alten Steinquader. Man konnte noch sehr gut erkennen, was die Baumeister für Materialien benutzten. Unter anderem wurden auch Muscheln verarbeitet. Das Olympiastadion war dann doch eher eine Endtäuschung. Keine Sitzplätze nur Rasenfläche, auf dem die Menschen damals Platz nahmen.
Nachdem wir das ganze Gelände erkundet hatten, verließen wir die Vergangenheit und schauten uns das Olympia von heute an. Natürlich waren sehr viele Geschäfte auf Touristen zugeschnitten, aber dennoch eine schöne Stadt. Wir bummelten durch die Geschäfte und landeten schließlich – wie sollte es auch anders sein – wieder bei Zeus! Der Juwelier zeigte uns seine Arbeiten und als wir sein Geschäft verließen, zierte ein wunderschöner Ring meinen Finger :o)
Langsam mussten wir uns weiter auf den Weg machen, denn wir brauchten noch ein Quartier für die Nacht. Für einen Tag das Zelt aufzubauen lohnte sich nicht, also suchten wir ein festes Dach über dem Kopf. Und wieder hatten wir Glück! Wir fanden gegen Abend einen Campingplatz der auch Zimmer vermietete und eines der kleinen Bungalowzimmer sollte für diese Nacht unser sein. Ein weiterer Glücksfall war, das der Platz ein eigenes Restaurant hatte und wir nicht gezwungen waren, in der Einöde nach etwas essbaren zu suchen.
Über uns zog sich der Himmel erneut zu und aus der Ferne hörten wir Zeus wieder auf den Tisch hauen. Das Abendessen bei Kerzenschein war gespickt mit Rückblicken auf unsere wunderschönen vier Wochen. Ganz ehrlich, wir wären am liebsten geblieben.

10.10.05
Der Abschied!
Was für ein Luxus ist es doch, wenn man ein festes Dach über dem Kopf hat, während draußen ein Gewitter tobt! Wie bequem und himmlisch ist es doch, in einem richtigen Bett zu schlafen und einfach nur ein Zimmer weiter zu gehen, wenn man duschen möchte oder mal muss!
Noch vor dem Frühstück machte ich meinen letzten Strandspaziergang und las große Muscheln mit Loch vom Strand auf, die ich einfädeln und zuhause aufhängen wollte. Meine Güte, wenn ich daran denke, was der kleine Panda alles zu schleppen hatte … kein Wunder das er in jeder Kurve quietschte! Nach dem Frühstück fuhren wir Richtung Patras und somit sollte sich der Kreis schließen. Bis dahin war es noch ein kleines Stück Weg und die Fähre erwartete uns erst um 15.00 Uhr.
Erwähnenswert ist noch folgendes Erlebnis!
Wie verhält Mann sich, wenn Frau auf die Benzinanzeige schaut und darauf hinweist, das der Panda bald mal was zu schlucken braucht? … Mann aber gerne bis zum letzen Liter warten möchte, weil das Benzin in Griechenland billiger ist und es sich lohnen würde, den Tank noch einmal richtig voll zu machen … plötzlich aber keine Tankstelle mehr in Sicht ist und der Panda auf der Autobahn schon Schlürfgeräusche macht!! Mann bleibt ganz ruhig!!! Ich glaube wir sind mit dem letzten Tropfen in Patras angekommen und auf die Tankstelle gerollt.
Das Einschiffen auf der Fähre war wieder sehr spannend, ging dieses mal aber schneller, als auf der Hinfahrt. Ganz locker parkten wir auf dem uns zugewiesenen Parkplatz im Bauch der Fähre, schnappten uns die Luftmatratze und die Schlafsäcke – suchten uns ein gemütliches Plätzchen an Deck und bauten uns ein kuscheliges Schlaflager.
Wir standen am Heck der Fähre, als diese aus dem Hafen von Patras lief. Bei mir lief es auch! Ich hatte mir ganz fest vorgenommen nicht zu weinen, aber ich konnte die Tränen nicht zurückhalten. „Du hast ein griechisches Herz“, meinte Tommy und hielt mich fest, während ich weinte …ich glaube, er hat recht.
An diesem Abend wollten wir unseren Urlaub mit einem candlelight dinner an Deck ausklingen lassen. Wir hatten unseren Tisch fein gedeckt, eine Kerze angezündet, Wein in unseren Gläsern und einen ganz leckeren Gyrosteller vor uns, als plötzlich neben uns: „WIR SAUFEN, WIR SAUFEN…. Eins, zwei, drei – PROST!!!
Wie können sich erwachsene Menschen nur so aufführen? Ein ganzer Haufen wildgewordener Wohnmobilfahrer (ab 50 Jahre aufwärts) und deren Gattinnen, feierten lautstark grölend und auf der peinlichsten Weise ihren Urlaubsabschluss. Es standen einige Flaschen Ouzo und auch das eine oder andere Faß Bier auf den Tischen, das in kürzester Zeit vernichtet werden musste. Kampfsaufen war angesagt! Wir wollten uns unsere Stimmung nicht kaputtmachen lassen, aber das Benehmen dieser „Menschen“ war nicht zum aushalten. Da half es auch nicht, das Tommy irgendwann der Kragen platzte und er sich bei diesem Haufen beschwerte und sie bat, doch etwas leiser zu sein.
Unsere Stimmung war auf dem Nullpunkt angelangt, als wenige Meter neben uns die besoffene Menge auf den Stühlen stand und Kinderlieder schmetterte. Es war nicht zum Aushalten! Wir trösteten uns damit, das alle bald ins Coma fallen müssten und dann endlich Ruhe herrschen würde. Eins war sicher, dieser Abend war uns versaut worden, aber gründlich!!!

11.10.05
Heimfahrt!
Ich hatte in dieser Nacht nicht schlafen können – zu viel Adrenalin!
Über die Fahrkünste der italienischen Bevölkerung muss ich mich, glaube ich nicht weiter auslassen … es sei nur soviel gesagt: „unmöglich!“ Wir fahren nichts böses ahnend auf der Autobahn und freuen uns auf unser Zuhause, als ein Monster von LKW uns mit lautem Gehupe fast auf die Haube nehmen wollte. Als wir über dem Brenner waren, machten wir Rast und mussten feststellen, das es verdammt noch mal viel zu kalt war um sich die Beine zu vertreten. Grade lagen wir doch noch am Strand und jetzt das … Gegen 24.00 Uhr kamen wir sicher zuhause an. Im Gepäck nicht nur die Schätze, die ich gesammelt hatte … uns bleiben Erinnerungen und Eindrücke, die uns niemand wegnehmen kann und die wir für immer in unseren Herzen tragen. Es war der schönste Urlaub unseres Lebens.
